Veranstaltungs­kalender

 

Sonntag

Gottesdienst mit Vorstellung des Jahresmottos der Kirchengemeinde

Pastorin Döring

Musik: 6. Sonate in G-dur von Anna Bon di Venezia mit Gabriele Steinfeld, Barockvioline, und Constanze Kowalski, Orgel.

Jahresmotto 2020

„Und siehe: es ist alles sehr gut“ – ODER?

Von der Schönheit und der Zerbrechlichkeit unserer Welt

Am Anfang der Bibel wird erzählt, wie Gott die Welt in all ihrer Vielfalt und Schönheit geschaffen hat. Gott selbst war sehr zufrieden mit dem Werk, sah sich alles an und sprach: Es ist alles sehr gut!

So war es am Anfang. Wie sieht unsere Welt heute aus? An vielen Orten ist sie immer noch wunderschön und prächtig. An vielen anderen Orten ist sie all das nicht mehr. Vergiftete Flüsse, rußgeschwärzte Pflanzen und Bäume, mit Pech verschmierte Möwenflügel,… Dieses „Horrorszenario“ könnte noch lange weiter beschrieben werden. Das wollen wir als Christinnen und Christen nicht hinnehmen, denn dieser Zustand ist nicht Gott gegeben. Gott hat die Schöpfung wunderschön gemacht! Schon seit vielen Jahren beschäftigen sich die Kirchen der christlichen Ökumene mit der Bewahrung der Schöpfung. Die Bibel lehrt, die Menschheit als Teil der einen Schöpfung zu verstehen, und ruft zur Sorge für den Garten Eden auf (1.Mose 2,15). Der Gott der Bibel ist ein Gott der Gerechtigkeit, der die verwundbarsten seiner Geschöpfe beschützt, liebt und für sie sorgt. Die derzeitigen Wirtschafts- und Entwicklungsmodelle bedrohen das Leben und die Lebensgrundlage vieler Menschen, insbesondere unter den Ärmsten der Armen. Und sie bedrohen die Natur.

Unsere Welt: wunderschön und zugleich zerbrechlich. So wie jedes einzelne Leben von Mensch, Tier, Pflanze. Das soll das Jahresthema 2020 in unserer Gemeinde sein:

„Und siehe: es ist alles sehr gut“ – ODER?

Von der Schönheit und der Zerbrechlichkeit unserer Welt

Jenseits von Fatalismus und Resignation („wir können nichts mehr tun, es ist schon zu spät“) möchten wir durch Andachten, Gottesdienste und Veranstaltungen die Wirklichkeit bewusst wahrnehmen und nach hoffnungsvollen Handlungsmöglichkeiten suchen, um unsere eine gemeinsame Erde so zu halten, wie Gott sie einst gedacht hat.

Der Auftakt des Jahresthemas werden die beiden Gottesdienste am 19. Januar 2020 sein, um 10.00 Uhr in der Apostelkirche und um 11.00 Uhr in der Christuskirche.

Rossella Casonato/Claudia Dreyer

 

Ort: Christuskirche

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